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Verbrennen erlaubt – aber nicht überall

Bad Doberan Verbrennen erlaubt – aber nicht überall

In Kühlungsborn und Bad Doberan werden Gartenabfälle über den Bauhof oder einen Wertstoffhof entsorgt

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Im März können im Großteil des Landkreises Rostock wieder Gartenabfälle verbrannt werden – allerdings mit strengen Auflagen.

Quelle: Foto: Raik Mielke

Bad Doberan. Während der Landkreis Vorpommern-Rügen das Verbrennen von Gartenabfällen ab sofort grundsätzlich verbietet, dürften im Landkreis Rostock im März wieder etliche Rauchsäulen zu sehen sein, die gen Himmel steigen. In diesem Monat ist das Verbrennen von Gartenabfällen erlaubt – aber nur in Ausnahmefällen. Dazu teilt das Umweltamt des Landkreises mit, dass die Beseitigung der Abfälle mit einem Gartenfeuer nur unter Einhaltung bestimmter Bedingungen gestattet ist.

So darf das Feuer ausschließlich an Werktagen für maximal zwei Stunden täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr brennen, am Wochenende gar nicht. Voraussetzungen: Wenn es sich um pflanzliche Abfälle handelt, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen. Wenn ein Liegenlassen, ein Einbringen in den Boden oder eine Kompostierung der pflanzlichen Abfälle auf dem Grundstück nicht möglich oder zumutbar ist und wenn eine Nutzung der von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern anzubietenden Entsorgungssysteme ebenfalls nicht möglich oder zumutbar ist.

Das gilt jedoch nicht für das Ostseebad Kühlungsborn – hier können Einwohner kompostierbare Gartenabfälle (Grünschnitt und Astwerk) aus dem privaten Bereich beim Bauhof (Zur Asbeck 21) montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 16 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr unentgeltlich abgeben. Ähnlich verhält es sich in Bad Doberan. „Bei uns dürfen keine Gartenabfälle verbrannt werden“, weist Ordnungsamtsleiter Gerhart Kukla auf das Verbot hin. Denn der Abfallentsorger – der Landkreis – stellt mit dem Wertstoffhof eine Alternative zur Verfügung. Er hat montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 11 Uhr geöffnet.

Für die Abgabe von Grünschnitt, Bauschutt oder Baustellen-Abfall muss allerdings eine Gebühr gezahlt werden. Wer zum Beispiel belastetes Holz hat, könne dies nicht im Wertstoffhof abgeben und brauche eine Ausnahmegenehmigung zum Verbrennen, sagt Kukla.

Mit Blick auf das Verbrennen von Abfällen weist das Umweltamt ausdrücklich darauf hin, dass unnötige Rauchschwaden zu vermeiden sowie der Nachbarschutz und die allgemeinen Brandschutzregeln einzuhalten sind. Wer sich nicht an die Verordnungen hält, wird mit einem Bußgeld belegt, informiert der Landkreis auf seiner Internetseite.len

Infos: www.landkreis-rostock.de/landkreis/kreisverwaltung/umweltamt/verbrennen_gartenabfaelle.html –

☎ 038 43/75 56 60 10 oder

038 43/75 56 60 12.

OZ

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