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An allen acht tödlichen Unfällen waren Senioren beteiligt

Rostock An allen acht tödlichen Unfällen waren Senioren beteiligt

Polizei und die Stadt Rostock stellten die Zahlen für 2016 vor. Es gab mehr Tote, aber weniger Verletzte verletzte auf den Straßen.

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Anfang Mai übersah ein 78-jähriger Autofahrer in der Warnowallee in Lütten Klein eine 62 Jahre alte Radfahrerin und verletzte sie schwer.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. 6084 Unfälle hat es 2016 in Rostock gegeben. Dabei wurden 705 Menschen leicht und 73 schwer verletzt - weniger als 2015. Acht Personen starben, im Jahr davor gab es nur einen Verkehrstoten. An allen tödlichen Unfällen waren laut Verkehrsunfallstatistik 2016 Senioren beteiligt.

Diese Entwicklung bereitet Polizeichef Michael Ebert und Senator Holger Matthäus (Grüne) Sorgen. „Ältere sind zunehmend gefährdet, aber auch zunehmend Gefährder“, sagte Matthäus gestern bei der Vorstellung der Rostocker Verkehrsunfallstatistik 2016. „Unter den Verunglückten haben die ab 65-Jährigen einen immer größeren Anteil“, hat Michael Ebert die neue Risikogruppe identifiziert. Gleiches gelte inzwischen auch für die Verursacher von Verkehrsunfällen.

Die Zahl der Unfälle ist mit 6084 (2015: 6170), relativ konstant, schätzt Michael Ebert ein. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden. Hauptverursacher wie auch die größte Gruppe der Verunglückten stellten die Autoinsassen (327) gefolgt von Radfahrern (266) und Fußgängern (82). Hauptursache für Zusammenstöße bleibt Unachtsamkeit, wenngleich seltener als 2015, vor überhöhter Geschwindigkeit und Missachten der Vorfahrt.

Thomas Niebuhr

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