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Betreute Senioren-WG sucht noch Mitbewohner

Klütz Betreute Senioren-WG sucht noch Mitbewohner

In Klütz in Nordwestmecklenburg sollen Ältere in der Gemeinschaft möglichst viel Selbstständigkeit behalten. Bisherige Mieter fühlen sich wohl. Einige Plätze sind noch frei.

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Petra Müller, Geschäftsführerin der DRK-Pflegeeinrichtungen MV gGmbH, Bewohner Norbert Gall (79) und Renate Peth, Leiterin der DRK-Wohnanlage, in Herrn Galls Appartement im Betreuten Wohnen der Senioren WG.

Quelle: Malte Behnk

Klütz. Seit vergangenem September betreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Klütz eine betreute Wohngemeinschaft für Senioren. Vorgesehen ist die Einrichtung für insgesamt 24 Bewohner. Sie ist aber noch nicht voll belegt. Das hat unterschiedliche Gründe.

Ein Problem sei die Erwartungshaltung potenzieller Bewohner oder deren Angehöriger, räumt Petra Müller, Geschäftsführerin der DRK-Pflegeeinrichtungen MVgGmbH, ein. Sie sollen möglichst viele Aufgaben des Alltags noch selber oder mit leichter Unterstützung erledigen. Das hätten bisher aber einige Senioren nicht gewollt oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gekonnt.

Ein weiteres Problem gibt es mit der Gesundheitskasse AOK. So gibt es in einer Senioren-WG wie in Klütz bei mindestens drei Pflegebedürftigen für alle Bewohner einen Rechtsanspruch auf einen Wohngruppenzuschlag von 214 Euro pro Monat. „Die AOK will aber nicht zahlen und sucht dafür nach fadenscheinigen Gründen“, sagt Petra Müller. Inzwischen sei für die betroffenen Mieter ein Widerspruch formuliert worden, der aber immer noch von der Kasse geprüft wird.

Zu den zufriedenen WG-Mitgliedern gehört seit Dezember auch Norbert Gall. Der 79-Jährige stammt aus Unterfranken und war nach Boltenhagen gezogen. Als er dort in seiner Wohnung nach einem Problem mit der Hüfte nicht mehr alleine zurecht kam, suchte er sich die neue Heimat in der Klützer Senioren-WG. „Das Konzept passt“, sagt er. Sein Zimmer hat er sich modern mit weißen Möbeln eingerichtet und ein großer Fernseher dominiert den Raum. „Homeentertainment ist mein großes Hobby“, sagt Norbert Gall.

Malte Behnk

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