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Kunstbörse Gestohlene Bilder der OZ-Kunstbörse wieder aufgetaucht
Mehr Kunstbörse Gestohlene Bilder der OZ-Kunstbörse wieder aufgetaucht
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06:18 04.12.2014
Die gestohlenen Bilder der OZ-Kunstbörse sind per Post an die HMT Rostock geschickt worden. Quelle: Dietmar Lilienthal
Rostock

Am Mittwochabend erreichte den Kanzler der Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT), Frank Ivemeyer, ein DHL-Paket. Darin lagen die beiden Ölbilder „Haus I“ und „o.T.“ aus dem Jahr 2001 der Malerin Kristina Andres (43) aus Dobbin bei Güstrow.

Die Bilder waren kurz vor der Kunstbörse der OZ am Sonnabend aus der Ausstellung im Kreuzgang der HMT gestohlen worden. Die Künstlerin zeigte sich „hoch erfreut und erleichtert“, dass ihre Bilder wieder aufgetaucht sind. Sie sagte: „Man macht sich ja schon Sorgen, was aus denen geworden ist.“

HMT-Kanzler Ivemeyer hatte noch am Dienstag in der OZ darauf hingewiesen, dass immer noch die Möglichkeit bestehe, die Bilder zurückzugeben. Am Mittwoch musste er schmunzeln: „Da haben wohl jemandem die Ohren geklingelt.

Dieser jemand unterschrieb das Paket mit der Notiz: “Es tut mit leid. Life is short, art is long.„ Die englische Übersetzung des Hippokrates-Spruchs: “Vita brevis, ars longa!„ (Das Leben ist kurz, die Kunst lang). Als Absender gab er René Descartes aus der Ehm-Welk-Straße an. Von dem Philosophen René Descartes (1596-1650) stammt der Ausspruch: “Cogito ergo sum!„ Übersetzt: “Ich denke, also bin ich." Tja!



Michael Meyer