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ANSICHTSSACHE

Ansichtssache 2 ANSICHTSSACHE

Es ist ja nicht unbedingt ein Geheimnis, dass sich der Beruf des Polizisten heutzutage nicht mehr allzu großer Beliebtheit erfreut. Genoss der Schutzmann mit Pickelhaube und Säbel einst noch uneingeschränkten Respekt und konnte kraft seiner Autorität Kleinganoven allein mit dem drohenden Zeigefinger zum Gang aufs Revier auffordern, sieht es in diesen Tagen doch etwas anders aus.

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Gute Entscheidung

Dienstantritt der Neuen: Sachsen-Anhalts Polizei vertraut auf die Kraft der Teddys.

Quelle: dpa

Die Bezahlung ist nicht allzu üppig, man muss sich im Alltagsgeschäft teilweise aufs Übelste bepöbeln lassen oder tagelang bei Regen oder Schnee irgendwo in der Wallachei Castortransporte absichern.

Zudem haben die Kriminellen ihre Scheu vor der Uniform längst abgelegt, tätliche Angriffe auf Ordnungshüter gehören zur Normalität, selbst vor dem Einsatz von Stich- oder Schusswaffen wird nicht mehr zurückgeschreckt.

Wie in allen Bundesländern wird auch die Polizei in Sachsen-Anhalt von argen Nachwuchs-Sorgen gebeutelt. Die Vorstellung der neuesten „Mitarbeiter“ in Uniform in Magdeburg bedeutet allerdings nicht, dass diese für eventuell vakante Beifahrersitze in Streifenwagen gedacht sind. Und sie sind auch kein Indiz dafür, dass die Behörde künftig mit dem Eintrittsalter der Bewerber drastisch heruntergehen will. Die neuen Polizeiteddys, die hier von Kommissarin Saskia Brandt präsentiert werden, sind als Tröster bei Einsätzen mit Kindern vorgesehen. iff

OZ

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