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00:00 14.03.2013
Eine Seefahrt, die ist lustig: Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un (winkend) hat viel Vertrauen in die heimische Schiffbaukunst. Quelle: AFP

Und mittendrin ist stets die neue Numero Uno des kommunistischen Staates, der erst 30-jährige Kim Jong Un.

Ausgebildet auf einer elitären Privatschule in der Schweiz — sein Lieblingsfach war das Diktat — übernahm der junge Mann 2011 sehr früh die Spitzenposition im Lande, dessen erster Staatschef sein Großvater Kim Il Sung („Großer Führer“ und „Ewiger Präsident“) war, per Erbschaft, als sein Vater Kim Jong Il („Geliebter Führer“) das Zeitliche segnete. Der Diktatoren-Azubi, der sich im zweiten Lehrjahr allerdings noch mit dem Titel „Großer Führer“ begnügen muss, zeigt derzeit alle Anzeichen von Hyperaktivität. Kaum ein Tag, an dem er nicht irgendwo im Land — vorzugsweise bei irgendwelchen Militäreinrichtungen — auftaucht. Was dann prompt im großen Stil in den Staatsmedien abgefeiert wird.

Jüngst nun unternahm Kim Jong Un eine Inspektion der Grenzgewässer zu Südkorea und setzte auf die Insel Wolnae-do über. Die offiziellen Bilder von der wagemutigen Überfahrt des Staatslenkers zeigten unter anderem auch erstmals die neueste revolutionäre Entwicklung aus der geheimen nordkoreanischen Volkswerft. Ein besonders bemerkenswertes Detail dieses maritimen Meilensteins und zugleich eine ingenieurtechnische Meisterleistung ist dabei der erste Mehr-Personen-Außenborder aus rein inländischer Fertigung — der allerdings konstruktionsbedingt bislang nur für Flachwasser-Passagen taugt.

Dies war allerdings bislang das letzte offizielle Bild — ob das neue Flaggschiff der nordkoreanischen Marine Wolnae-do erreicht hat, ist unbekannt. iff

OZ

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