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Kommentar Ängste ernst nehmen
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00:01 12.05.2017

Wölfe werden jetzt häufiger in der Nähe von Dörfern gesehen. Ungewöhnlich ist das nicht. Denn die Zahl der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern ist bereits auf etwa 40 gestiegen. Wenn einige sogar an Radwegen auftauchen oder sich in Ortschaften trauen, beunruhigt das die Anwohner – verständlicherweise. Wildbiologen hatten immer wieder versichert, die unter Naturschutz stehenden Raubiere seien scheu und meiden die Nähe des Menschen. In dieser Absolutheit stimmt das offenbar nicht.

Auch viele Bauern wissen nicht, wie sie ihr Vieh wirksam schützen können. Zwar gehen Wolfsattacken zurück, wo Schäfer die Herden richtig einzäunen und mit Schutzhunden arbeiten. Der Schutz von Rinderherden auf der Weide ist jedoch kaum möglich. Kosten und Aufwand wären unvertretbar hoch. Deshalb kann es im Einzelfall richtig sein, verhaltensauffällige Wölfe zu vergrämen oder zum Abschuss freizugeben. Dann behalten die übrigen Tiere eines Rudels ihre Scheu – oder lernen sie wieder.

Wichtig ist aber, dass man genau weiß, ob tatsächlich Isegrim schuld ist, wenn Weidetiere tot aufgefunden werden. Falsche Beschuldigungen schüren unbegründet Ängste – und das ist verantwortungslos.

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OZ

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