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Kommentar Alle Räder stehen still
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00:05 06.05.2017

Das Leben ist wie Rad fahren. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, meinte Albert Einstein. Tja, das deutsche Urlaubsland Nummer 1 ist auf dem besten Wege, das Gleichgewicht zu verlieren. Zumindest in einem Segment, das vielen Gästen immens wichtig ist. Das Radwegenetz im Nordosten ist fast 30 Jahre nach der Wende marode.

MV hat seinen Status als eines der beliebtesten Reiseziele für Radfahrer verloren, auch Familien und aktive Singles sind genervt vom desolaten Zustand und unsinnigen Sperrungen. Radwegenetz – es ist nur ein Beispiel für vernachlässigte Infrastruktur. Das Urlaubsboomland MV ist in die Jahre gekommen, und wenn Hotels, Freizeiteinrichtungen, Golfplätze, Sportboothäfen, Schwimmbäder, Straßen und eben Radwege nicht auf Vordermann gehalten werden, geht’s bergab.

Wer wissen will, was das bedeutet, kann sich bei den Nachbarn Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die sich auf den Lorbeeren der 70er Jahre ausruhten, erkundigen, wie es sich anfühlt, abgehängt zu werden. Es geht nicht darum, Weichen zu stellen, es geht darum, Geld in die Hand zu nehmen. Denn: „Hinten fahren tut genauso weh wie vorne fahren“, sagte Jens Voigt mal.

OZ

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