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Kommentar Aufatmen bei Scandlines: Fähren fahren wieder
Mehr Meinung Kommentar Aufatmen bei Scandlines: Fähren fahren wieder
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00:05 09.06.2017
Die Bombendrohung gegen Scandlines sorgte am Mittwoch für kilometerlange Staus an den Hafenterminals. Quelle: Foto: Lutz Roessler
Rostock

Einen Tag nach der Unterbrechung des Fährverkehrs wegen einer Bombendrohung gegen die Reederei Scandlines fuhren die Schiffe gestern wieder nach Plan. Am Mittwoch hatte die Reederei den Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark stundenlang eingestellt. Betroffen war auch die Route Rostock – Gedser. Scandlines sprach von einer konkreten Drohung eines anonymen Anrufers, machte aber keine näheren Angaben. Von der Unterbrechung waren rund 1500 Passagiere betroffen. Auf der OZ-Facebook-Seite überschlugen sich die Reaktionen. Das sind einige aus dem Netz.

So hält Gerhard Schwartz fest: „Das ist ein kompaktes Angriffsziel für Terroristen. Auf jeden Fall folgt daraus nun eine gewaltige Verunsicherung.“ Simone Schwarz fragt: „Wann hört das endlich auf?“ Und weiter: „Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Diese Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. Ich nenne das Krieg des 21. Jahrhunderts.“

Katrin Jordan hat die Hoffnung, dass die Täter „schnell ausfindig gemacht werden und sie ihre gerechte Strafe bekommen“.Uwe Koob: „Dazu kann man nichts mehr sagen.“

Gunnar Bürger zeigt sich besorgt. „Langsam machen irgendwelche Leute das komplette Leben kaputt. Die Meldungen dieser Art reißen einfach nicht mehr ab.“

Wolfgang Palm kommentiert: „Wie schnell und einfach man doch in Europa und überall auf der Welt den Alltag zum Erliegen bringen kann.“ Susi Sanne berichtet: „Ich fahre häufig die Strecke Rostock – Trelleborg. Was mir auffällt, ist die Tatsache, dass jedes Auto vollgepackt ist mit reichlich Gepäck. Angesichts dessen würde ich mir schärfere Kontrollen wünschen.“ Britt Wöst setzt sich ebenso für mehr Überwachung ein. „Allein die Kontrollen sollten künftig denen im Flugverkehr ähneln“, so ihre Forderung. Erich Gnaase kann nicht glauben, dass „ein normaler Mensch solche Dinge tun kann“. Er stellt die Frage, „ob das jetzt alles auch wieder bei uns losgeht?“ Dörte Pasternak-Tegler

stört sich an den vermehrt negativen Schlagzeilen. „Was ist bloß los? Gibt es nichts Positives mehr? Nur noch Bombendrohungen, Vergewaltigung und Mord?“ Manuela Meyer hat die Drohung gar veranlasst, über alternative Reisemöglichkeiten nach Dänemark nachzudenken. „Es bleibt nur noch der Weg mit dem Auto über Flensburg.“ Cora Li ist aufgrund der Nachricht erschrocken. „Vor wenigen Tagen erst sind wir noch an den Fähren vorbeigeschippert.“ Thomas Kramer reiste zu dem Zeitpunkt auf einer der anderen Routen. „Was für ein Glück, die Drohung war nicht bei uns an Bord.“

Jörg Schulz rätselt schließlich, wer für den Bombenalarm verantwortlich sein kann. Er glaubt an „Trittbrettfahrer, die nur Angst verbreiten wollten und irgendwo sitzen und darüber noch lachen“.

Juliane Lange

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