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12:37 25.09.2018
Frank Pubantz, OZ-Landeskorrespondent Quelle: OZ-Montage: Benjamin Barz
Rostock

Überholen ohne einzuholen, so hieß es mal in der Planwirtschaft der früheren DDR, um den Westen auszubooten. Das Ende ist bekannt. Ein Wahrnehmungsproblem bei Distanzen hat man offenbar heute in MV zum Thema Wirtschaft auch wieder.

Dass der Nordosten bei der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts nur die Hälfte des bundesweiten Anteils zulegt, bezeichnet Wirtschaftsminister Harry Glawe als „moderat“, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig als gut. Immerhin ein Wachstum. Man müsse den „Aufholprozess vorantreiben“.

Hallo? MV verliert wieder oder besser weiter an Boden. So wie im Vergleich zum Bundesschnitt seit Jahren. Andere Bundesländer legten zum Halbjahr 2018 das Doppelte oder Dreifache des MV-Wertes zu. Da sollte man doch erst einmal die Realität des wachsenden Abstands anerkennen, bevor es an die Analyse geht.

Muss MV überhaupt Wirtschaftswachstum wie Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen oder Bayern haben? Wohl kaum. Dann stieße naturnaher Tourismus schnell an Grenzen. Allerdings müssen endlich Wege zu eigenen starken Wirtschaftsfeldern gefunden werden, von Politik geebnet. Auf massive EU-Fördermittel über weitere Jahre zu setzen – das ist ganz sicher zu wenig.

Frank Pubantz

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