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Kommentar Bald Pinien und Zypressen?
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00:00 11.12.2017

Dass Wälder gut fürs Klima sind, lernt schon jedes Kind in der Schule. Bäume wandeln nicht nur den Klimaschädling Kohlendioxid in Sauerstoff um, sie fungieren auch als natürliche Klimaanlagen. Die grünen Riesen dämpfen mit ihren Kronen hochsommerliche Hitze, speichern Wasser, kühlen global die Atmosphäre – bremsen also den Treibhauseffekt.

Allerdings: Bäume leiden auch zunehmend unter Wetterkapriolen, die dem Klimawandel zugeschrieben werden. Temperaturanstieg und lange Trockenperioden führen zu Stress, den Baumarten unterschiedlich verkraften. Mecklenburg-Vorpommern ist eine vergleichsweise waldarme Region. Sie kann es sich nicht leisten, kostbares Grün zu verlieren. Der Klimawandel zwingt zum Waldumbau. Dieser Verantwortung müssen Förster sich stellen.

Ziel kann es dabei nicht sein, die Vegetation auf Pinien, Lorbeer oder Zypressen umzustellen. Es geht um Mischwälder mit möglichst vielen heimischen Baumarten, deren Genetik zu hiesigen Böden passt.

Dass wissenschaftlich begleitete Anbauversuche in den Landesforsten in diese Richtung gehen, ist der richtige Weg. Es braucht eine breite Datenbasis, um herauszufinden, welche Bäume in 30 oder 50 Jahren hier am besten gedeihen.

OZ

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