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Kommentar Balsam für gebeutelte Branche
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00:00 23.10.2017

Bauboom beschert Wachstum: Aufträge in Straßen-, Wohnungs- oder Hausbau gibt es derzeit in Hülle und Fülle. Die Firmen schaffen längst nicht mehr alle Projekte umzusetzen – zu wenig Personal.

Denn noch Anfang dieses Jahrtausends war die Bauwirtschaft am Boden. Zehntausende Stellen wurden laut Bauverband allein in Mecklenburg-Vorpommern abgebaut – die Folge einer langen Baurezession. Die Mitarbeiter, die inzwischen die Branche gewechselt haben oder abgewandert sind, fehlen nun. Um das Personal wieder aufzubauen, müssen gute Löhne gezahlt werden. Das kostet und schlägt sich auf die Preise nieder. Auf steigende Kosten müssen sich Bauherren langfristig einstellen.

Bei allem Jubel über das Wachstum darf die Bauwirtschaft aber den Anschluss nicht verschlafen. Viele Maschinen sind in die Jahre gekommen, die Ansprüche für nachhaltiges Bauen und digitale Technologien wiederum gestiegen. Ob 3D-Druck von Bauteilen oder Einsatz von Robotern – die Baustelle 4.0 wird kommen. Für den Wandel sollten die Firmen gerüstet sein. Jetzt in der Hochkonjunktur ist es Zeit, sich neu aufzustellen, Nachwuchs aus- und weiterzubilden und in moderne Technik zu investieren. Sonst droht das nächste Tal der Tränen.

OZ

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