Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Bitte weitermachen
Mehr Meinung Kommentar Bitte weitermachen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 16.01.2015

Im beinharten Preiskampf greifen Unternehmen gerne tief in die Trickkiste, um den Verbraucher mit möglichst billigen Angeboten anzulocken, um Preissignale zu setzen. Immer darauf hoffend, dass der Kunde auch die ebenfalls angebotene teure Ware kauft, wenn er schon mal im Laden ist.

So fies die Kunden austricksen, wie Billigflieger es mit ihren Dumping-Angeboten im Internet gemacht haben, geht aber künftig nicht mehr. Solcher Irreführung hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) jetzt endgültig einen Riegel vorgeschoben. Die gleiche Klarheit, zu der der EuGH die Airlines zwingt, sollten Berlin oder Brüssel auch anderen Branchen verordnen.

Eklatantes Beispiel sind die Aufpreise, die sich bei Mobilfunk-Angeboten in den Fußnoten der Prospekte verstecken. Dort stehen sie in verschachtelten Sätzen mit fast unleserlich kleiner hellgrauer Schrift auf farbigem Grund. Was der Tarif und das Ein-Euro-Smartphone letztlich wirklich kosten, ist nur nach wiederholtem Lesen mit der Lupe zu ermitteln. Auch solche Tricks sollten verboten werden.



OZ

Kommentar Leyens „schießendes Personal“ - Blöder Witz

Von Jens Burmeister

25.08.2014

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

04.06.2018

Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

04.06.2018
Anzeige