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Urteil gegen Flugpreis-Tricks Bitte weitermachen

Von Rüdiger Wenzel

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Keine frohe Kunde

Im beinharten Preiskampf greifen Unternehmen gerne tief in die Trickkiste, um den Verbraucher mit möglichst billigen Angeboten anzulocken, um Preissignale zu setzen. Immer darauf hoffend, dass der Kunde auch die ebenfalls angebotene teure Ware kauft, wenn er schon mal im Laden ist.

So fies die Kunden austricksen, wie Billigflieger es mit ihren Dumping-Angeboten im Internet gemacht haben, geht aber künftig nicht mehr. Solcher Irreführung hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) jetzt endgültig einen Riegel vorgeschoben. Die gleiche Klarheit, zu der der EuGH die Airlines zwingt, sollten Berlin oder Brüssel auch anderen Branchen verordnen.

Eklatantes Beispiel sind die Aufpreise, die sich bei Mobilfunk-Angeboten in den Fußnoten der Prospekte verstecken. Dort stehen sie in verschachtelten Sätzen mit fast unleserlich kleiner hellgrauer Schrift auf farbigem Grund. Was der Tarif und das Ein-Euro-Smartphone letztlich wirklich kosten, ist nur nach wiederholtem Lesen mit der Lupe zu ermitteln. Auch solche Tricks sollten verboten werden.

 

 



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Wiesbaden

Fluggesellschaften müssen sofort bei der Buchung auf mögliche Extragebühren hinweisen.

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