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Kommentar Blick nach vorn
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00:00 18.10.2017

Der Patient A 20 ist schwer angeschlagen, aber abschreiben sollte man ihn nicht. Wer sich den klaffenden Krater bei Tribsees anschaut, fragt sich schon, wie so etwas überhaupt passieren konnte.

Kaum auszudenken, welche Folgen es gehabt hätte, wäre die Autobahn nicht kurz vorher gesperrt worden.

Aber die Verantwortlichen blicken zu Recht nach vorn: Bis zum Sommer könnte eine Behelfsbrücke stehen, auch die bislang extrem nervige Umleitungssituation soll sich schnell spürbar verbessern. Denn der Verkehr muss wieder fließen, alles andere sollte zunächst zurückgestellt werden.

Doch sobald der Patient über den Berg ist, müssen die Fragen beantwortet werden: Wer trägt die Schuld an dem vielleicht größten Debakel in der Geschichte des deutschen Autobahnbaus? Ist die neue Bauweise, die an dieser Stelle erstmals zum Einsatz kam, überhaupt sicher, oder müssen wir auch an anderen Stellen ähnliche Katastrophen befürchten?

Die Bemühungen rund um die Uhr, die A 20 zu retten, sind jedenfalls aller Ehren wert. Und das Vokabular der Zuständigen beim Landesamt für Straßenbau, das an das eines behandelnden Arztes erinnert, lässt hoffen, dass die Lebensader Vorpommerns in guten Händen ist.

OZ

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