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Kommentar A-20-Brücke: Das Grauen geht weiter
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06:16 13.02.2019
Kommentar von Frank Pubantz zur A 20. Quelle: Bernd Wüstneck (dpa) / Frank Söllner
Rostock

Schlimm, schlimmer, A 20: Die Chaos-Autobahn im Nordosten kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nach dem Abrutsch der Trasse, langer Umleitung, die Anwohner und Besucher belastete, und einer teuren Behelfsbrücke als Stoßdämpfer-Tod, kommt die nächste bittere Pille: Erst Ende des Jahres 2023 soll das Problem aus der Welt sein, womöglich später. Das wären weitere fünf Jahre für das Beseitigen eines lokal begrenzten Verkehrsproblems. In Summe mehr als sechs Jahre!

Da hilft wohl nur die berühmte nordische Gelassenheit. Oder Galgenhumor. So nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie wichtig die A 20 für Wirtschaft und Tourismus vor allem für den Osten des Landes ist, haben die Staus 2018 gezeigt. Doch werden Besucher das Hindernis weiterhin in Kauf nehmen? Denn ein solches ist das Teilstück bei Tribsees weiterhin.

Inakzeptabel bleibt, dass Verantwortliche für das Desaster wohl nicht zur Verantwortung gezogen werden. Irgendwer muss entschieden haben, dünne Pfähle auf ein bewegliches Moor zu setzen. Als Experiment, das es so nie wieder gab. Doch auch 18 Monate nach dem Abrutsch haben Behörden dazu keine Antwort. Allein das ist ein Skandal.

Frank Pubantz

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