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Déjà-vu

Nordic will Flächen verkaufen Déjà-vu

Von Jörg Köpke

Es ist wie verhext: Immer wenn sich die Werften-Industrie im Nordosten einigermaßen berappelt, schlägt die politische Großwetterlage unbarmherzig zu. Das war 2009 so, als die Wadan-Werften im Sog der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise untergingen. Und auch die P+S-Werften stürzten 2012, angestoßen durch dieselbe Krise, in den Ruin.

Nordic Yards, denen seit Mitte 2014 in Wismar, Warnemünde und Stralsund die drei größten Werften des Landes gehören, leiden seit dem vergangenen Jahr unter den Auswirkungen der Russland-Krise.

Sanktionen machen die Refinanzierung am Kapitalmarkt für russische Unternehmen schwer. Zudem untersagt der Kreml die Vergabe von russischen Aufträgen ins westliche Ausland. Es gehört nicht viel Fantasie dazu zu erkennen, dass Nordic unter beiden Einschnitten massiv leidet.

Nordics Konzentration auf den Offshore-Markt war richtig und erfolgversprechend. Es bleibt zu hoffen, dass die Schwäche des Unternehmens vorübergehend ist und es nicht zu einem weiteren Déjà-vu-Erlebnis kommt.

 



OZ

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