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Kommentar Der Schatz von Tomares
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00:10 30.04.2016

„Unverhofft kommt oft“ ist zugegebenermaßen ein ziemlich abgedroschener Spruch, aber selten hat er so sehr getroffen wie jetzt: Eigentlich wollten Bauarbeiter in dem kleinen spanischen Städtchen Tomares nahe Sevilla nur Gräben für elektrische Leitungen ausheben. Doch dann stießen sie auf etwas Hartes — einen antiken Münzschatz von mehr als einer halben Tonne Gewicht aus der Zeit des römischen Imperiums. Es handelte sich um Tausende Bronze- und Silbermünzen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, die in 19 Amphoren abgefüllt waren. Zehn der Gefäße gingen kaputt, neun blieben völlig intakt.

Glücksfund: Gleich 19 Amphoren mit Münzen aus römischer Zeit wurden in Spanien entdeckt. Quelle: imago

Laut der Direktorin des Archäologischen Museums von Sevilla, Ana Navarro, seien die Münzen von unschätzbarem Wert. „Es geht bestimmt um eine Größenordnung von Millionen Euros. Der eigentliche Wert ist jedoch archäologischer Art, und der lässt sich nicht beziffern.“ Die Münzen mit einem Gewicht von insgesamt 600 Kilogramm seien in einem ausgezeichneten Zustand, weil sie nicht in Umlauf gebracht, sondern wohl gleich nach der Prägung in die Amphoren abgefüllt worden seien. Möglicherweise seien die Münzen für eine Einheit des römischen Heeres oder eine Behörde des Römischen Reichs bestimmt gewesen.

OZ

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