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Kommentar Der linke Trittin
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00:00 02.09.2013

Was will Jürgen Trittin? Diese Frage ist knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl die wohl spannendste. Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag hält wie kein zweiter deutscher Politiker den Schlüssel für einen Machtwechsel in Berlin in der Hand. Nur dem ehemaligen 68er, Kommunisten und Partei-Linken könnte nach dem Urnengang die politische Sensation gelingen: ein linkes Bündnis aus SPD, Grünen und Linken jenseits von CDU und FDP zu schmieden.

Trittin ist 59. Diese Wahl wird die vermutlich letzte sein, die ihm ein Ministeramt einbringen könnte. Der gebürtige Bremer liebäugelt schon lange mit dem Chefsessel im Finanzressort. Wer ihm auf dem Landesdelegiertentag in Neustrelitz zugehört hat, wird den Eindruck nicht los, Trittin bastele nicht nur heimlich an einem Linksbündnis.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird kaum Forderungen des Spitzen-Grünen erhören, Banken zu regulieren, Großindustrielle zu schröpfen oder einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen. Sigmar Gabriel und Gregor Gysi schon. Seite 6

OZ

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