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Kommentar Pro: Digital denken
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11:29 07.11.2018
Frank Pubantz zum Thema Tablets in der Schule Quelle: Montage: Benjamin Barz/Joachim Strunk
Rostock

Digitalisierung verändert diese Gesellschaft gravierend. Sich dagegenzustellen, hieße gegen die berühmten Windmühlen zu kämpfen. Kann man machen, wird aber nichts ändern. In der digitalen Welt wird sich künftig entscheiden, wie erfolgreich eine Volkswirtschaft ist. Daher ist es zwingend erforderlich, bereits Schülern möglichst früh und breitgefächert den Zugang zur neuen Welt zu ermöglichen.

Über intelligente Lernkonzepte und, ja, wenn nötig, digitale Endgeräte, die für jeden im Unterricht nutzbar sind. In anderen Ländern ist dies längst Usus. Grundkompetenzen müssen Schüler natürlich in Basisfächern weiterhin erwerben – aber auch das ist digital denkbar.

Leider hinkt MV bei der Digitalisierung weit hinterher. Verschlafen in vergangenen Jahren. Während man hier noch über das Verbuddeln von Kabeln redet und dafür keine Bagger findet, surft die Konkurrenz virtuell Richtung Horizont.

Norddeutsche Entscheidungsträgheit

Politik tröstet sich und andere gern damit, dass das bald anders sein soll. Allein auf Bundesförderung zu warten, um bei Schlüsseltechnologien Anschluss zu halten, wird aber bei weitem nicht reichen. Die nächste Generation sollte unter norddeutscher Entscheidungsträgheit nicht auch noch leiden.

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