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Kommentar Dumping bekämpfen
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00:00 12.04.2013
Quelle: Frank Söllner

Die Zahl der Beschäftigten mit mehreren Jobs nimmt zu. Gegenwärtig gehen in Mecklenburg- Vorpommern vier von 100 Arbeitnehmern einem Zweitjob nach, doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Weil es finanziell hinten und vorne nicht reicht, sind sie auf das Zubrot der 400-Euro-Minijobs angewiesen.

Darüber, wie diese Misere überwunden werden kann, wird heiß diskutiert. Gewerkschaften fordern einen Mindestlohn von 8,50 Euro, der aber weiter angehoben werden soll. Die Bundes-FDP will Lohnuntergrenzen regional verteilen, die CDU diese Mindestverdienste an Branchen koppeln. Die Arbeitgerberschaft warnt indes, dass Betriebe nur das an Geld ausgeben können, was sie auch erwirtschaften. Verständlich.

Verständlich ist aber auch, dass Menschen, die in Vollzeit in einer qualifizierten Beschäftigung arbeiten, davon leben können müssen. Mit entsprechenden Löhnen, im Westen Deutschlands ebenso wie im Osten. Dumpingbetrieben, deren Beschäftigte auf Zweitjobs oder staatliche Finanzhilfen angewiesen sind, gehört der Riegel vorgeschoben. Seite 5

OZ

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