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00:00 17.04.2013
Quelle: Frank Söllner

Sonntags bummeln gehen. Das möchten vor allem Touristen, wenn sie in unseren Badeorten Urlaub machen. Doch so einfach ist das nicht. Viele Sonntage im Jahr sind die Geschäfte geschlossen. Vor allem im Winter können sich Urlauber oft nur die Schaufenster anschauen. Dabei ist gerade in dieser Zeit jedes Freizeitangebot wichtig, das Gäste an die Küste lockt.

Doch die katholische Kirche pocht auf den gesetzlich vorgeschriebenen Ruhetag. Sicherlich, am Sonntag arbeitet niemand gern. Aber es ist längst zum Alltag geworden: Krankenschwestern, Pfarrer, Putzfrauen — alle müssen sonntags ran. Warum also gerade die Verkäufer nicht?

Dass die Kirche nun einige Zugeständnisse in Aussicht stellt, ist ein gutes Zeichen. Zumal die Einzelhändler in Schleswig-Holstein lange einen Standortvorteil hatten: Sie konnten ihre Läden öffnen, während sie in MV geschlossen waren. Vielen Händlern hat das wirtschaftliche Probleme gebracht. Dass sie in Ost und West endlich ihrer Arbeit unter gleichen Bedingungen nachgehen können, ist deshalb mehr als überfällig. Seite 6

OZ

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