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Kommentar Eine Frage der Strategie
Mehr Meinung Kommentar Eine Frage der Strategie
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00:00 20.10.2017

Früh übt sich, wer ein Meister werden will, behauptet der Volksmund. Oder eine Meisterin. Im Fall der musikalischen Früherziehung geht es nicht darum, dass Kinder später Meister-Musiker werden sollen, sondern dass sie ihr Leben besser meistern, in jedem Beruf. Denn viele Studien belegen, dass Musik, weniger das passive Konsumieren, mehr das aktive Musizieren, die Persönlichkeit ganzheitlich stärkt und kompetent macht.

Von Dietrich Pätzold

Das fängt bei der Früherziehung an, besonders nötig für Kinder, die aus weniger musikalischen Haushalten kommen. Wenn aber der Landesverband der Musikschulen MV feststellt, dass die „Ressourcen“

nicht reichen, um allen Kindern diese Ausbildung zu ermöglichen, ist die Politik gefragt. Private Initiativen wie das Rostocker Projekt „Musikali“ können die Lage etwas aufbessern, gute Beispiele geben. Aber in der Fläche, etwa für Grimmen, lassen sich bildungspolitische Lücken so kaum schließen.

Doch es gibt ja jenen „Strategiefonds“ des Landes, aus dem die Parteien derzeit viel Geld verteilen. Die Zukunft unserer Kinder ist wahrscheinlich die strategische wichtigste Frage. Also: Mittel für musikalische Früherziehung im Land – das wäre sehr angemessen für einen Strategiefonds, der den Namen verdient.

OZ

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