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Kommentar Erschreckend und feige
Mehr Meinung Kommentar Erschreckend und feige
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00:00 06.06.2017

Einmal kurz nicht aufgepasst – und schon hat man einem anderen Wagen eine Delle reingefahren. Ist ärgerlich, kommt aber vor. Davon geht die Welt nicht unter. So richtig unangenehm wird es jedoch für den Geschädigten, wenn der Unfallverursacher abhaut und den anderen auf dem Schaden sitzen lässt.

Und diese feigen Fluchten nehmen zu. Unfallflucht scheint zu einem Massendelikt zu werden. Hat ja niemand gesehen – und die Schramme im Lack oder die Beule im Blech wird der andere schon verschmerzen.

Ist die Fahrerflucht nach dem Parkplatzrempler also lediglich ein Kavaliersdelikt? Nein, ist sie nicht. Die Karambolage wird zu einer Straftat, wenn der Unfallverursacher nicht zu seinem Fehler steht.

Besonders drastisch und ungeheuerlich sind jene Fälle, bei denen jemand einen anderen Menschen anfährt oder gar tötet und das Opfer einfach hilflos liegenlässt. Hierbei drohen – zu Recht! – hohe Strafen bis hin zu einer Anklage wegen versuchten oder begangenen Mordes. Das heißt, wenn die Polizei den Täter überhaupt fassen kann. Denn nur jeder zweite Fall kann überhaupt aufgeklärt werden. Und das ist eine erschreckend niedrige Aufklärungsquote.

OZ

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