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Es geht nicht anders

Umstrittene Frauenquote Es geht nicht anders

Von Julia Paulat

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Bei der Frauenquote gehen die Meinungen auseinander. Müssen wir den Aufstieg von Frauen tatsächlich gesetzlich regeln? Ja. Selbst wenn man kein Freund von Quoten ist, so muss man sich eingestehen, dass es ohne nicht geht. Zu lange schon wird gebeten, appelliert und gedroht. Nun will die CDU der Wirtschaft bis 2020 Zeit geben, einen Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten zu erreichen.

Erst danach solle die gesetzliche Quote greifen, hieß es gestern. Da wird auf Zeit gespielt. Mehr nicht. Den Frauen ist damit nicht gedient. In der Arbeitswelt ist das traditionelle Rollenbild tief verwurzelt, die Strukturen sind festgefahren. Daher brauchen wir die Frauenquote. Als Bekenntnis zur Chancengleichheit. Als Signal. Sie könnte Frauen ermutigen, sich um Jobs zu bemühen, bei denen sie sich bis jetzt keine Chancen ausrechnen.

Und vielleicht ist die Quote nur eine Übergangslösung. Am besten wäre es, wenn sie in zehn Jahren wieder abgeschafft werden könnte. Weil nämlich endlich mehr Frauen in Chefetagen und Aufsichtsräten sitzen — und mitbestimmen. Seite 3

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