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Kommentar Es geht nur miteinander
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00:00 30.08.2018

Vieles liegt im Argen bei der Integration von Flüchtlingen in MV. Das haben Experten gestern im Landtag klargestellt. Es mangelt an bezahlbaren Wohnungen und Sprachkursen, die Zeit zum Lernen der Sprache ist oft zu kurz. Mütter brauchen Kinderbetreuung, um überhaupt teilnehmen zu können. Ob und wie lange Migranten, die dringend in der Wirtschaft gebraucht werden, bleiben dürfen, ist oft unklar. Für alle Seiten unbefriedigend.

Von Frank Pubantz

Über Integration ist viel geredet worden in vergangenen Jahren, die Landesregierung leistet sich sogar eine Beauftragte. Fraglich, warum es dann an so vielen Stellen zwickt. Weil es eine klare Definition nicht gebe, ist zu hören. Und damit wohl leider auch keinen Plan. Genau den muss die Gesellschaft aber zwingend haben, will sie verhindern, dass das Flüchtlingsthema auch in MV kippt. Wer Bleiberecht erhält und auch bleiben möchte, dem muss für eine echte Perspektive geholfen, für andere das Verfahren zügig abgeschlossen werden.

Es macht betroffen, wie eine große Kultur- und Wirtschaftsnation beim Thema Migration vor sich hintaumelt. Integration geht nur im Miteinander – nicht mit Massenunterkünften, nicht mit wiederkehrenden Vorwürfen, schon gar nicht mit Hetze.

OZ

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