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Kommentar „Es macht mich zutiefst traurig“
Mehr Meinung Kommentar „Es macht mich zutiefst traurig“
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00:00 16.10.2017
Rostock

Das Angebot an 24-Stunden-Kitas und Kindertageseinrichtungen mit Randzeitenbetreuung wird in MV weiter ausgebaut. Nach Rostock, Stralsund, Neubrandenburg und zwei Einrichtungen in Schwerin kommen in den nächsten Monaten Kitas in Demmin und Wismar hinzu. Auf der OZ-Facebook-Seite diskutieren Leser über die flexiblen Angebote über Nacht und an den Wochenenden.

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So findet es Kathleen Bieber gut, „dass sich mal Gedanken über die Kinderbetreuung gemacht wird. Für berufstätige Eltern, die keinerlei Hilfe von Verwandten in Anspruch nehmen können, ist es doch eine gute Sache.“ Für Eltern, die im Schichtsystem arbeiten, sei es eine enorme Erleichterung, wenn die Betreuungszeiten erweitert würden. Zustimmung kommt auch von Barbara Golde: „Das ist ganz toll und gibt es in Frankreich schon lange.“ Nach Ansicht von Silke Simchen wurde die Erweiterung des Betreuungsangebote langsam Zeit.

„Heutzutage arbeiten sehr viel Berufe in Schichten und auch am Wochenende. Da ist es nur normal, dass man auch die Kinder gut untergebracht wissen möchte“, schreibt sie. Auch Kevin Nehls hält 24-Stunden-Kitas für notwendig. „Es gibt nun mal auch Eltern, wo beide im Schichtdienst arbeiten. Das heißt ja nicht, dass die Kinder 24 Stunden dort sind.“

Frank Redlats hingegen würde eine solche Unterbringung „meinem Kind nicht antun“. Für Ines Richter sind es „leider wieder die Kinder, die sich an die Strukturen der Politik/Wirtschaft anpassen müssen“. Stattdessen sollte die Politik sich den Bedürfnissen der Kinder anpassen. „Es macht mich zutiefst traurig.“ Traurig findet Kati Riemer, „dass sowas zur Normalität wird“.

Iris Heuer lehnt 24-Stunden-Kitasnicht grundsätzlich ab. „Das mag ja eine gute Sache sein, aber für mich wäre sowas nicht infrage gekommen! Ich habe meinen Schichtdienst aufgeben..., damit ich bei unserem Sohn sein kann!“ Und Andreas Böckler meint, dass sich die Wirtschaft dem Menschen anzupassen habe und nicht andersherum! Er verstehe auch nicht, wie das funktionieren solle. Wenn eine Mutter ihr Kind in die Kita gebe, weil sie Nachtschicht habe, „was ist dann mit dem Kind am Tage wenn die Mutter schlafen muss? Wieder in die Kita?“

OZ

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