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Etwas mehr Geld

Neuer Poker um Volkswerft Etwas mehr Geld

Von Jörg Köpke

Dass die Insolvenzverwaltung das „unmoralische Angebot“ der Nordic-Werften im Januar ablehnen würde, ja, ablehnen musste, war klar. Auch das Land als Hauptsicherungsgläubiger konnte einem Deal unmöglich zustimmen, der ohne Beschäftigungsgarantie abgewickelt worden wäre. Ministerpräsident Erwin Sellering hätte als SPD-Mann kurz vor der Kommunalwahl sein gewerkschaftsfreundliches Gesicht verloren.

Ebenso klar ist auch, dass nun, nachdem der Pulverdampf um den Verkauf der Scandlines-Fähren verflogen ist, beide Seiten wieder ins Gespräch kommen. Nordic braucht die Volkswerft, um nicht nur an begehrte Ingenieure, sondern auch an die Möglichkeit auf weitere Landesbürgschaften und/oder -kredite zu kommen.

Nordic wird ein paar Millionen Euro mehr sowie eine Job-Garantie für einige hundert Mitarbeiter bieten. Die Insolvenzverwaltung wird dem genauso zustimmen (müssen) wie das Land. Denn seien wir ehrlich: Alle anderen Angebote neben dem von Nordic waren nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben standen.

 



OZ

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