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Falsch verstanden?

Grüne im Umfragetief Falsch verstanden?

Von Patrick Tiede

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Eigentlich haben die Grünen ja vieles richtig gemacht in diesem Wahlkampf: In einer wirklich demokratischen Urwahl wählten sie selbst die Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt.

Dann entschied die Basis maßgeblich über das Wahlprogramm mit und konzipierte den „Grünen Wandel“. Er beschreibt im Kern ein nachhaltiges Wachstum unter ökologischen Maßgaben, fordert mehr Bürgerteilhabe ein und öffnet die Tür für eine moderate Umverteilung von ganz oben in die untere Mitte. Man muss nicht dafür sein, doch angesichts der gesellschaftlichen Situation erscheint das Vorhaben nicht ganz falsch und wäre eher in den Details zu diskutieren.

Doch das große Problem der Grünen ist: Die Öffentlichkeit hat dieses komplexe Konzept entweder falsch oder gar nicht verstanden. Details interessieren nicht. Der Wähler verlangt nach klaren Botschaften und er lässt sich ungern in die eigene Tasche greifen — ob arm oder reich. Bei den Grünen riecht es nach Mehrbelastung. Das reicht den meisten, um ihr Kreuz schnell woanders zu machen. Seite 4

 

OZ

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