Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Finanzspritzen nötig

Apothekensterben im Norden Finanzspritzen nötig

Hohe Preise für kleine Dosen — der Berufsstand der Apotheker hat den Ruf, mit der Lizenz zum Gelddrucken ausgestattet zu sein. Zu Unrecht. Längst ist das staatlich reglementierte Geschäftsmodell mit Medikamenten unterfinanziert.

Voriger Artikel
Auf die Grünen kommt es an
Nächster Artikel
Klein, aber fein
Quelle: Frank Söllner

Dass Apotheker nur schwer Nachwuchs finden, ist die logische Folge.

Für Pharmazeuten gibt es andere Wege zu beruflichem Erfolg als das Führen einer Apotheke. Hohe bürokratische Auflagen, enge gesetzliche Vorgaben und eine festgeschriebene Gewinnspanne durch die Arzneimittelverordnung machen den Traditionsberuf für junge Menschen zunehmend unattraktiv. Nun besteht die Gefahr, dass das Netz zuerst an der Stelle reißt, an der es am dünnsten ist.

Kunden werden es verschmerzen, wenn einige Apotheken in Städten schließen. Die lange Anfahrt über Land für ein wichtiges Medikament kann aber lebensbedrohlich sein. Der Staat ist zum Handeln verpflichtet, muss Finanzierungszusagen verlässlich einlösen. Denn wenigstens die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit Apotheker beim Werben um Nachfolger noch Chancen haben.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.