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Syrien und der G20-Gipfel Fruchtlos

Von Frank Lindscheid

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Russlands Präsident hatte sich in der alten Zarenmetropole einen glanzvollen Gipfel-Auftritt erhofft. Aber das Giftgas-Massaker in Syrien hat die Tagesordnung umgekrempelt und damit auch Wladimir Putin einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Thema, das sich mit Macht auf die Agenda drängte, belastet nun auch die Atmosphäre beim G20-Treffen in St. Petersburg. Zu zerstritten sind Washington und Moskau, die beiden Schlüsselmächte, ohne die es keine Lösung des Syrien-Problems geben wird. Das russische „Njet“ zu einem Militärschlag gegen das Assad-Regime war deutlich und erwartbar. Die deutsche Kanzlerin wird daran wenig ändern können, denn sie spielt hier eine Nebenrolle.

Eigentlich sollte der Gipfel der 20 mächtigen Industrie- und Schwellenländer Antworten liefern auf die drängenden Zukunftsfragen: die Regulierung des Finanzmarktes, Steuerflucht, vernünftige Haushaltspolitik der führenden Staaten. Doch das wird zur Nebensache. In der Syrien-Frage wird Barack Obama handeln müssen, ob mit oder ohne Zustimmung der G20. Seite 4

 

OZ

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