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Fusion als Dogma

Theaterstreit Fusion als Dogma

Von Dietrich Pätzold

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Quelle: Frank Söllner

Wer kann dieses Theater-Hickhack eigentlich noch ertragen? Dieses Taktieren um eine als „Weiterentwicklung“ beschönigte harte Reduzierung der Kulturlandschaft in MV.

Aber jetzt beginnt die heiße Phase. Erstmals tauchte in einem Dokument als Vorzugsvariante „Modell 7“ auf, die Maximalvariante des Kultusministeriums: zwei Komplett-Fusionen, ab 2020 nur noch zwei Mehrsparten-Staatstheater mit 221 Mitarbeitern weniger als bisher.

Dass Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) zuerst die Fusion zwischen den beiden größten Häusern des Landes erzwingt, hat simple Gründe: Für Schwerin, die zu kleine Landeshauptstadt, war das MV-weit höchstfinanzierte Theater seit langem nicht mehr zu halten. Deshalb soll die doppelt so große Stadt Rostock per Fusion dessen Rettung mitfinanzieren.

Rostock wiederum setzt — verständlicherweise — auf Eigenständigkeit, hat sich dabei aber lange politisch und zuletzt auch künstlerisch ungeschickt angestellt. Lösen ließe sich das trotzdem. Aber unter dem Zwang bürokratischer Dogmatiker kaum.

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OZ

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Rostock
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