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Kommentar Gefährliches Treiben
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00:00 05.12.2017

Ein so folgenschwerer Jagdunfall muss nachdenklich machen: Ein erfahrener Jäger starb durch den Angriff eines Wildschweins.

Das macht auf tragische Weise deutlich: Schwarzkittel sind keine Kuscheltiere. Alle, die von putzigen Frischlingen in Vorgärten oder auf Zeltplätzen gern mal ein Foto machen oder die Rotte auch noch anfüttern, sollten sich das vor Augen halten. Doch auch für Menschen, die sich mit Wildtieren auskennen, können Wildschweine bedrohlich werden. Die aktuellen Drückjagden sind vor allem für Treiber und Hundeführer ein gefährliches Unterfangen. Fühlen Keiler und Co. sich bedrängt, reagieren sie nicht selten aggressiv . Manchmal mit so dramatischem Ausgang wie jetzt bei Greifswald.

So traurig der Unfall ist – die Jagd einzustellen, wäre nicht hilfreich. Die Schwarzwildbestände sind exorbitant hoch, dagegen muss endlich ernsthaft etwas getan werden. Längst ist bekannt, dass es nicht reicht, ein paar mehr Frischlinge zu schießen. Ältere Bachen, die für viel Nachwuchs sorgen, müssen zur Strecke gebracht werden. Doch so wichtig es ist, mehr Schwarzkittel zu schießen, an oberster Stelle steht die Sicherheit aller Beteiligten. Das hat der Tod ihres Weidgenossen den Jägern einmal mehr aufgezeigt.

OZ

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