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Geiselnahme

Streik der Lufthansa-Piloten Geiselnahme

Von Andreas Heß

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Niemand sollte die Kenntnisse und Fähigkeiten von Lufthansa-Piloten oder gar ihre große Verantwortung im Job kleinreden. Diese wichtige, schwierige und stressige Arbeit muss gut bezahlt werden. Und der letzte Satz dieser Vorrede preist unser Tarifsystem mit Verhandlungen und Streiks als letztes Mittel — denn es hat sich bewährt.

Aber manchmal stimmen die Verhältnismäßigkeiten nicht. Zum Beispiel, wenn eine winzige Gruppe von Arbeitnehmern, die zudem zu den absoluten Spitzenverdienern gehört, als erste Eskalationsstufe in einem Tarifkonflikt einen dreitägigen Streik ausruft, der einen wichtigen Teil der Verkehrsinfrastruktur ins Chaos stürzt.

Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn man nur die Cargo-Sparte bestreikte? Oder vielleicht erstmal nur einen Flughafen (was ja schon genug Stress für Hunderte Flugreisende bedeuten würde) — und auch nur für einen Tag?

Die Gewerkschaft Cockpit spricht von ihrem „Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Passagieren“. Das ist nur hohles Gerede. Für sie sind Reisende Geiseln, mehr nicht.

 

 



OZ

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Frankfurt/Hamburg

Der dreitägige Streik der Lufthansa-Piloten hat bereits einen Tag vorher für Flugausfälle gesorgt. Die Fluggesellschaft strich nach eigenen Angaben gestern rund 65 Verbindungen.

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