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Geldschneiderei

Ärzte operieren zu viel Geldschneiderei

Von Bernhard Schmidtbauer

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In Deutschland werden so viele Patienten operiert wie weltweit in kaum einem anderen Industriestaat. Laut OECD ist die Anzahl der Operationen in den letzten Jahren stark angestiegen. Dafür geben sich Kliniken, Krankenkassen und Ärzte gegenseitig die Schuld.

Dieses Ritual wird — natürlich — zu keiner Änderung führen. Vor allem wird dadurch eines nicht aus der Welt geräumt: der schwere Verdacht, dass unter den Operationen medizinisch nicht notwendige Eingriffe sind, die den Kliniken aber gute Einnahmen bringen.

Durch ein solches Kommerzdenken wird das Vertrauen, vor allem in bestimmte Fachärzte, schwer beschädigt. Daran jedoch sind diese nicht alleine schuld: An vielen Kliniken ist heute der Druck auf die Ärzte, Geräte und Operationssäle auszulasten, enorm hoch. Auch die Kassen haben daran ihren Anteil. Sie steuern über die Fallpauschalen die Einnahmen der Krankenhäuser.

Und was kann der Patient tun, wenn ihm eine OP avisiert wird? Dem bleibt wohl nichts anderes übrig, als eine zweite — oder sogar dritte — Meinung einzuholen. Seite 1

OZ

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