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GroKo kann kommen: „Das war klar wie Kloßbrühe“

GroKo kann kommen: „Das war klar wie Kloßbrühe“

OZ-Leser debattieren über die Neuauflage einer schwarz-roten Regierung

Rostock/Berlin. Die GroKo kann kommen: CDU, CSU und SPD haben sich auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag für eine neue schwarz-rote Regierung verständigt. Viele Leser nutzten gestern die OZ-Facebook-Seite, um ihre Meinung zum Zustandekommen der Großen Koalition kundzutun.

So stellt Thomas Ahrens ernüchtert fest: „Ui, wer hätte das gedacht, nachdem Herr Schulz es doch ausgeschlossen hatte. Es bleibt also auch die nächsten Jahre alles beim Alten.“

Klaus Rothemann schreibt: „Anscheinend ist nun das elendige Geschachere um Posten und Dienstwagen vorbei, und ,Mutti’ kann dank dieser Steigbügelhalter, die ihr wieder aufs hohe Ross verhelfen, als eine Gewinnerin der GroKo-Neuauflage ,Weiter so’ davonreiten.“ Der Facebook-Nutzer bezeichnet die Politik der SPD als „martinische Wendehalspolitik, die seinesgleichen sucht“.

Carsten Penzlin wendet seinen Blick ins Regierungspapier. „Besonders ärgerlich ist das Versagen beim Mieterschutz. Die Mietpreisbremse, die überhaupt nicht funktioniert, wird ein wenig verbessert. Die Modernisierungsumlage, die so viele Mieter ins Unglück gestürzt hat, wird nur leicht gesenkt. Damit wird mal wieder versäumt, den Menschen konkret zu helfen. So schaffen sich die Volksparteien selber ab.“

Mario Lembke sieht den SPD-Parteitag als „letzte Hoffnung“. „Nur, was kommt dann? Neuwahlen, in denen die plan- und anstandslosen AfDler noch mehr Stimmen holen? Oder doch eine Minderheitsregierung, was wirklich mal eine spannende Alternative für unser Land wäre? Fragen über Fragen.“ Ulrich Eichholz stößt ins gleiche Horn. „Die SPD hat jetzt nur noch eine Überlebenschance: Die Mitglieder lehnen die GroKo ab. Die SPD-Führungsriege wird abgelöst und erneuert sich tatsächlich mal.“ Steffi Winkler moniert: „Schön den Michel wieder zum Narren gehalten. Und was hat das Wählen nun gebracht?“ Für Achy Hennings bedurfte die Nachricht keiner Eilmeldung mehr. „Das war klar wie Kloßbrühe. Jetzt fehlt nur noch, dass Martin Schulz, der EU-verblendete Bürokrat, Außenminister wird, um seine Träumereien von den Vereinigten Staaten von Europa auf Kosten Deutschlands in die Tat umzusetzen.“ (Wie gestern bekannt wurde, geht das Außenministerium an die SPD. Martin Schulz soll Außenminister werden. Er wird den Parteivorsitz dann an Andrea Nahles abgeben – Anm. d. Redaktion.)

Per Schluep empfindet die Zusage der SPD-Führung zur GroKo-Neuauflage als „Wahlbetrug“. Petra Samland befürchtet, dass der Eintritt in die Regierungsverantwortung „für die SPD das Aus“ bedeuten könnte. „Aber vielleicht lernen sie ja nach einem noch schlechteren Wahlergebnis dazu.“ Vier Jahre raus aus der Regierung und rein in die Opposition tue sicher gut.

Juliane Lange

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