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Gute Entscheidung

Ja zu vertraulichen Geburten Gute Entscheidung

Von Petra Haase

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Ab Mai nächsten Jahres können Frauen, die ihre Schwangerschaft nicht öffentlich machen und ihr Kind nicht behalten wollen, vertraulich entbinden — ohne zunächst persönliche Daten preiszugeben. Eine gute Entscheidung, denn sie hat mit Respekt zu tun.

Mit Respekt vor dem Leben des Kindes, das möglicherweise ohne eine solche Möglichkeit heimlich irgendwo geboren, im Zweifel ausgesetzt oder getötet worden wäre. Mit Respekt vor den Müttern, die in einer verzweifelten Situation sind, weil sie aus was für Gründen auch immer ihr Kind nicht selbst behalten wollen oder können. Sie dürfen in Würde entbinden und darauf hoffen, dass ihr Baby zu liebevollen Adoptiv- oder Pflegeeltern kommt. Und die Entscheidung hat auch mit Respekt vor dem medizinischen Personal zu tun. Schon jetzt werden zwar anonyme Entbindungen in zahlreichen Krankenhäusern durchgeführt, das aber eben nicht gesetzlich legitimiert.

Zwischen 20 und 35 Kinder werden jährlich ausgesetzt, einige davon sterben. Das neue Gesetz kann helfen, diese Zahlen zu verringern. Seite 4

OZ

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