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Gute Geschäfte

Neue Medikamente Gute Geschäfte

Von Gabi Stief

Das Phänomen hat einen Namen und für Gesundheitsexperten ist es seit vielen Jahren ein Ärgernis: Me-too-Präparate geben vor, ein Original zu sein; sie versprechen therapeutischen Fortschritt. Doch sie täuschen und verführen. Der Grund ist offensichtlich: Mit Innovationen lassen sich gute Geschäfte machen. Das weiß auch die Pharmaindustrie. Also versucht sie, mit teuren Scheininnovationen den Preis hochzutreiben. Doch sollte damit nicht längst Schluss sein?

Tatsächlich hat Philipp Rösler vor vier Jahren ein Gesetz durchgeboxt, das der Pharmaindustrie erstmals klare Grenzen setzt. Wer ein neues Medikament auf den Markt bringt, muss zuvor den Zusatznutzen belegen. Der „Innovationsreport“ belegt nun, dass Rösler mit seiner Reform auf dem richtigen Weg war; aber das Ziel noch längst nicht erreicht ist. Nur drei der 20 Medikamente, die 2011 neu auf den Markt kamen, erwiesen sich tatsächlich als innovativ. Dies ist mehr „Fortschritt“ als im Jahr zuvor, aber zu wenig, um von einem durchschlagenden Erfolg zu sprechen. Es muss also nachgebessert werden.

 

 



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