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Kommentar Häppchen-Politik
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00:00 07.06.2017

Mit dem Geld, das die Landesregierung mit dem neuen Fonds für das gesellschaftliche Leben in Vorpommern bereitstellt, verhält es sich im Prinzip so ähnlich wie mit der Arbeitsweise des für den östlichen Landesteil eingesetzten Vorpommern- Staatssekretärs Patrick Dahlemann: Geboten werden Häppchen. Viel mehr sind die drei Millionen Euro pro Jahr, die nun zusätzlich nach Vorpommern fließen sollen, in der Tat noch nicht. Aber es ist ein Anfang.

Auch Dahlemann scheint bisweilen am liebsten bei unverfänglichen Empfängen oder Events aufzutauchen, bei denen es möglichst viele Häppchen und Sektchen und möglichst wenig politische Konflikte gibt.

Seine Kritiker verlangen schon länger erste abrechenbare politische Leistungen. Doch der Staatssekretär rauschte kürzlich lieber zu einer Buchpräsentation nach Stralsund als sich in Wolgast dem Start der neuen Kinder-Portalklinik zu stellen, die derzeit noch einer Baustelle gleicht. Hier die Häppchen, hier der Dahlemann, dort die Probleme.

Insofern mag der Einsatz einer Lenkungsgruppe, die Dahlemanns politischer Ziehvater Erwin Sellering nun einsetzt, vor allem ein Mittel zu sein, damit sein Schützling nicht scheitert.

OZ

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