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Kommentar Heimat hören, sehen, fühlen
Mehr Meinung Kommentar Heimat hören, sehen, fühlen
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00:01 30.11.2017

Das Wort Heimat ist, seitdem sein Missbrauch durch die politische Rechte Wahlerfolge brachte, wieder gewaltig in Mode – und wird nun von allen Seiten kulturkämpferisch instrumentalisiert. Man mag das Wort schon wieder nicht mehr hören, so sehr haftet an ihm, dem eigentlich schönen Wort Heimat, der Versuch politischer Lenkung in die eine oder andere Richtung.

Von Dietrich Pätzold

In so einer Situation ist es eine Wohltat, wie die Festspiele MV, die im vordergründigen Sinne ein unpolitisches Festival sind, Heimat praktizieren, ohne das Wort in den Mund nehmen zu müssen. In den 145 Konzerten der nächsten Sommersaison kommen wieder große Stars ins Land. Wichtiger aber als ihr Status als Stars ist: Es sind großartige Musiker aus der ganzen Welt. Sie setzen sich mit unserer Heimat, mit der Landschaft, den Leuten, der Geschichte auseinander, entdecken sie für sich (und mit ihrem besonderen Blick für uns), machen sie ein Stück weit zu ihrer eigenen zweiten Heimat. Und vermitteln hierzulande mit kleineren Konzerten wie mit großen Open Airs ein schönes Heimatgefühl, in dem Freude und Stolz, friedliches Miteinander der Kulturen dominieren. Festspielzeit ist Genuss und Muße – aber auch Zeit für Utopie und den Mut dazu.

OZ

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