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Kommentar Im Stich gelassen
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18:15 05.02.2019
OZ-Redakteur Axel Büssem kommentiert die Pleite der Fluglinie Germania. Quelle: Frank Söllner / Bernd Wüstneck (dpa)
Rostock

Wie sich doch die Bilder gleichen: Schon wieder gestrandete Urlauber, Schlangen hilfloser Passagiere in Flughäfen, überforderte Servicekräfte. Und nach jeder Pleite einer Fluglinie oder eines Reiseanbieters heißt es, dass so etwas künftig vermieden werden soll. Bei der Germania-Insolvenz hat das ganz offensichtlich wieder nicht funktioniert. Wie kann es sein, dass eine Insolvenz, die sich doch offenbar angekündigt hat, nun alle Verantwortlichen angeblich aus heiterem Himmel trifft? Leidtragende sind neben den Mitarbeitern die Urlauber: Einerseits diejenigen, die nicht in den wohlverdienten Urlaub fliegen können. Aber vor allem die Touristen, die jetzt gerade an den Stränden des Mittelmeers liegen und nicht wissen, wie sie nach Hause kommen sollen. Es muss endlich eine Regelung her, die so etwas unmöglich macht. Eine Fluglinie kann nicht einfach von heute auf morgen den Betrieb einstellen und ihre Passagiere im Stich lassen. Wer in den Urlaub fliegt, muss eine Rückkehrgarantie erhalten. Da muss sich die Politik gemeinsam mit den Anbietern eine branchenübergreifende Lösung einfallen lassen. Sonst droht bei der nächsten Pleite auch das nächste Drama.

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