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Kommentar Kalender-Konflikt
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00:47 15.06.2018

Eine ganze Branche verliert Millionen Euro Umsätze, und Schuld soll ein fehlender Kalender sein? Tatsächlich nannten einige Standesbeamte dies als Grund für die späte Terminvergabe für Trauungen erst ab September für das Folgejahr. Früher liege der Büroartikel einfach noch nicht vor.

Von Juliane Radike

Da Hotels und Restaurants – anders als unsere Ämter – über die Jahresgrenze hinaus schauen können, vergeben sie sehr wohl ihre Termine, üblicherweise 12 bis 18 Monate im Voraus. Oft jedoch nicht an Brautpaare, denn die wissen dann ja noch gar nicht, ob sie an ihrem Wunschtag heiraten können.

Nervenstarke Paare buchen ihren Feierort einfach und hoffen, dass es mit der Trauung schon irgendwie klappen wird. Nervöse Paare denken um und feiern dort, wo es Planungssicherheit gibt. Damit wäre das Problem gelöst, wenn nicht die vielen Dienstleister das Nachsehen hätten.

Aufwendige Hochzeiten liegen im Trend – das ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. 50 Prozent der Paare kommen gar nicht aus MV. Sie bringen ihre Freunde und Familien in unser Land, ganz ohne Zutun des Landesmarketings. Soll das wirklich daran scheitern, dass Beamte noch nicht den unendlichen Kalender ihres Computers entdeckt haben?

OZ

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