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Kernproblem

Arbeitslosigkeit macht Sorgen Kernproblem

Von Jörg Köpke

It‘s the economy, stupid! — Es ist die Wirtschaft, Dummkopf“, schleuderte Präsidentschaftskandidat Bill Clinton 1992 Amtsinhaber George Bush entgegen. Der Erfolg dieses Slogans ist legendär: Clinton löste Bush im Weißen Haus ab. Und das, obwohl Bush ein Jahr davor — kurz nach der Invasion im Irak — noch 90 Prozent Zustimmung erhalten hatte.

23 Jahre später hat Clintons Spruch nichts an Aktualität verloren. Innenstädte können glänzen, Kita-Plätze an Zahl zulegen und Politiker schöne Reden halten: Alles Makulatur, wenn die Wirtschaft nicht läuft, Arbeit fehlt und Menschen nicht genug Geld haben, um sich zu ernähren.

Es ist alarmierend, dass fast zwei Drittel der Menschen in MV das größte Problem nach wie vor in der Lage auf dem Arbeitsmarkt sehen. Ein Vierteljahrhundert nach der Wende fehlen immer noch genug gut bezahlte Jobs. Die Langzeitarbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau. Es gibt also noch viel zu tun oder — frei nach Clinton — jede Menge zu verlieren. Immerhin stehen zwei Wahlen an. Die Politik muss sich endlich um das Kernproblem kümmern.

 



OZ

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Die größten Probleme im Land Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Forsa

Zwei Drittel der Bürger in Mecklenburg Vorpommern nennen die Lage am Arbeitsmarkt als größte Sorge.

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