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Kommentar Respekt für harte Arbeit
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06:00 05.02.2019
Bernhard Schmidtbauer kommentiert die „Respektrente“ Quelle: Matthias Hiekel (dpa) / Frank Söllner
Rostock

Eine „Respektrente“ will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) einführen. In ihren Genuss sollen drei bis vier Millionen Rentner kommen, die über Jahrzehnte zu Niedrig-Löhnen geschuftet haben und deshalb nur eine mickrige Rente erhalten bzw. erhalten werden.

Mit seiner neuen Grundrente könnte Heil diese große soziale Ungerechtigkeit heilen. Das würde der SPD – und der gesamten Bundespolitik – sehr gut zu Gesicht stehen. Es geht um Menschen, die nicht nur lange hart gearbeitet, sondern oft auch Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben. Jedoch: Solch respektable Lebensleistungen enden heutzutage oftmals in Altersarmut.

Um dies zu ändern, will Heil das bisherige System der gesetzlichen Rentenversicherung grundlegend ändern: Der geplante Rentenzuschlag von bis zu 447 Euro soll aus Steuern finanziert werden, nicht mehr aus Beiträgen.

Dagegen regt sich massiver Widerstand – etwas anderes wäre verwunderlich. Vor allem vom Koalitionspartner Union, von der FDP und aus der Wirtschaft wird heftige Kritik geübt. Die ist unnötig. Denn die Summen, um die es geht, werden eins zu eins für den Lebensunterhalt ausgegeben – für Miete, Lebensmittel oder andere Anschaffungen.

Bernhard Schmidtbauer

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