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Kommentar Windenergie ist beflügelnd
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17:12 29.10.2018
Kommentar von OZ-Redakteurin Elke Ehlers zur Windkraft Quelle: Montage: Cassandra Voigt/dpa
Sassnitz

Eine Milliardeninvestition geht am Montag offiziell in Betrieb, der bisher größte Windpark in der deutschen Ostsee. Die 70 Anlagen des spanischen Iberdrola-Konzerns sind nicht nur vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns verankert, die Region profitiert auch in erheblichem Maße von dem Projekt. Es beschert Aufträge für Zulieferer und Dienstleister, in Sassnitz entstanden 100 neue Jobs.

Offshore-Turbinen behelligen keine Anwohner, blockieren weder Bauland noch wertvolle Ackerflächen und sind effektiver als ihre kleineren Schwestern an Land. Deshalb ist es richtig, diesen Bereich der Alternativ-Energie auszubauen.

Die Anfänge der Offshore-Technologie waren mühselig. Windige Vorurteile und handfeste Hindernisse waren zu überwinden, ehe sich 2011 die ersten Windräder vor dem Darß drehten. Der süddeutsche EnBW-Konzern, aber auch Entwickler aus Mecklenburg-Vorpommern haben damals Pionierarbeit geleistet.

Jetzt ist die Technologie aus den Kinderschuhen heraus, das kann den Ausstieg aus Kernkraft und Kohle beflügeln. Wirklich sinnvoll sind neue Windräder, egal ob an Land oder auf See aber erst, wenn ihre Energie endlich speicherbar ist.

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Elke Ehlers

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