Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Kommerz und Kunst
Mehr Meinung Kommentar Kommerz und Kunst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
03:50 04.09.2013

Regelmäßig beginnt in Ralswiek auf Rügen die Legende von Klaus Störtebeker neu; regelmäßig wird ihm einige Sommer später der Kopf abgeschlagen. Und jedes Jahr wollen das über 300 000 Zuschauer erleben. Deutschlands größtes Open-Air-Spektakel lockt Urlauber herbei, spült Geld in die Kassen der Tourismusbranche — eine Erfolgsgeschichte, seitdem Familie Hick das Theaterspektakel 1993 wiederbelebt hat.

Dass bei einer solch großen und sich trotz hoher Produktionskosten selbst tragenden Event-Maschine die künstlerischen Spielräume sehr groß sind, wird niemand ernsthaft erwarten. Vielleicht aber liegt gerade darin eine besondere Herausforderung für Regisseure.

Die schnellen Regie-Wechsel der vergangenen anderthalb Jahre zeigen jedenfalls, wie schwer es offenbar geworden ist, Kontinuität in dieser Arbeit zu gewährleisten und dafür geeignete Leute zu finden.

Das Publikum merkt von solchen Unruhen hinter den Kulissen wenig. Respektabel bleibt aber, dass weiter versucht wird, das Großspektakel auch mit künstlerischer Qualität zu betreiben.

OZ

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

04.06.2018

Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

04.06.2018

Seit Jahren ächzt die Wirtschaft unter einem Problem: der immer schlechter werdenden Zahlungsmoral.

04.06.2018