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Kommentar Kopf hoch, weiter so!
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00:00 13.06.2017

Der Kopf muss runter. Das ist eine Tradition bei den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek auf Rügen. Seit 25 Jahren muss Klaus Störtebeker am Ende jeder Trilogie unter dem Fallbeil sein Leben lassen.

Egal, ob der Darsteller Norbert Braun, Sascha Gluth oder Bastian Semm heißt. So will es allein die Historie.

Doch das ist kein Grund für die Störtebeker-Macher rund um Peter Hick, der sich die Festspiele um den legendären Piratenkapitän 1991 mal ausgedacht hat, den Kopf zu verlieren. Im Ralswieker Team ist man es gewohnt, dicke Bretter zu bohren. Die Störtebeker-Festspiele auf Rügen sind seit 25 Jahren eine der Erfolgsgeschichten im kulturellen Bereich von MV. Anfang der 90er konnte man sie an der Hand eines Sägewerkers abzählen – mittlwerweile gibt es so einige. Und Macher wissen: Das kommt nicht einfach so, nur weil man mal einen tollen Platz für Open-Air-Theater entdeckt hat, wie Peter Hick 1991. Für den langfristigen Erfolg braucht man einen wettergegerbten Steuermann, eine ruhige Hand, ein sturmfestes Team, die Kraft, so manches Unwetter zu überstehen, einen kühlen und auch mal einen Sturkopf.

Aber wem sagt man das? Piraten wissen sowas. Glückwunsch Likedeeler! Magazin

OZ

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