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05:16 06.11.2018
Kommentar von Gerald Kleine Wördemann zu Wohngeld Quelle: Montage: Cassandra Voigt/dpa
Rostock

Meist ist es eine niedrige dreistellige Summe, die aber viel bewirken kann: Wohngeld bessert bei Tausenden Rentnern, schlecht bezahlten Arbeitnehmern und Studenten, die kein BAföG bekommen, die Haushaltskasse auf. Und, wen wundert’s: In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Anspruchsberechtigten besonders hoch. Bundesweit bekommen etwas mehr als ein Prozent der Haushalte diese Leistung, in MV liegt die Quote bei fast vier Prozent.

Erfunden in der satten Wirtschaftswunder-Ära der Bundesrepublik der 1960er-Jahre, ist das Wohngeld heute wichtiger denn je. In fast allen Städten steigen die Mieten. Vor allem für jene, der umziehen müssen, kann es richtig teuer werden. Der Teil des Einkommen, der für die Miete draufgeht, wird für viele immer größer.

In seiner bestehenden Form ist das Wohngeld auf diese Entwicklung nicht mehr eingestellt. Laufende Mieterhöhungen werden nicht berücksichtigt, jedes kleine Lohn- oder Rentenplus dagegen schon. Was schlimmstenfalls dazu führt, dass es überhaupt nichts mehr gibt. Wohnungsnot ist zurzeit das alles beherrschende Thema. Neue Instrumente, die funktionieren, sind nicht in Sicht, siehe Mietpreisbremse. Höchste Zeit, die vorhandenen Mittel an neue Zeit anzupassen.

Artikel zum Thema: Trotz steigender Mieten –Weniger Haushalte in MV erhalten Wohngeld

Gerald Kleine Wördemann

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