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Kommentar Abwärtsspirale
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07:12 04.12.2018
Kommentar von Volker Penne zur Mini-Rente Quelle: Montage: Cassandra Voigt/dpa
Rostock

In deutschen Landen erhielten etwa 8,6 Millionen Rentner Ende 2016 eine Altersrente von weniger als 800 Euro. Und Fakt ist, dass in 64  Prozent der Fälle Frauen davon betroffen waren. Ernüchternde Zahlen. Auch wenn die Bundesregierung betont, dass die Rentenhöhe die Einkommenssituation im Alter nur eingeschränkt erfasse. Richtig. Häufig gleichen andere Haushaltsmitglieder die kargen Bezüge aus, und vor allem im Westen ergänzen Betriebsrenten und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung die Budgets.

Im Osten allerdings stellt die Altersrente oft das einzige finanzielle Standbein der Betreffenden dar. Da gewinnt die aktuelle Prognose der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in MV an Brisanz. Ein Weiter so bei den aktuellen Entgelten und 181 000 Menschen könnte im Nordosten die Altersarmut drohen. 45 Jahre ackern und dann beim Sozialamt vorstellig werden. Ein Unding. Neben auskömmlichen Tarifverträgen und mehr Vollzeitjobs braucht es wirklich lohnende Produkte für die private Altersvorsorge auch für Geringverdiener. Eine Vielzahl von Mini-Renten lässt die Kaufkraft sinken und die Wirtschaft schwächeln. Statt attraktiver für Investoren zu werden, droht eine Abwärtsspirale.

Volker Penne

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