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Merkels Strategie

Wenig Vertrauen in Parteien Merkels Strategie

Von Jörg Köpke

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erntet vergiftete Früchte. Gemütlich schaukelt sie im Schlafwagen zur Wiederwahl. Diskutieren will sie nicht, Kontroversen geht sie aus dem Weg. Diesen Dämmerzustand nennt man „asymmetrische Demobilisierung“. Die Kanzlerin gibt sich keine Angriffsfläche, um ihre frustrierten Gegner von der Wahlurne fernzuhalten. Ihr Ziel: eine möglichst niedrige Wahlbeteiligung zum Sichern der eigenen Macht.

Ein gefährliches Spiel. Vor 24 Jahren gingen in der damaligen DDR Millionen auf die Straße, um für freie Wahlen zu demonstrieren. Ausgerechnet die Ostdeutsche Merkel will ihnen dieses erkämpfte Recht nun austreiben.

Das Ergebnis lässt sich an der jüngsten OZ-Umfrage ablesen. Mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten im Nordosten haben ihr Vertrauen in Parteien verloren. Zahlreiche (Plagiats-, Drohnen- und Gehalts)-Affären schwächten zusätzlich den Glauben an „ehrliche“ Politik. Was gut für Merkel ist, schadet der Demokratie. Wir alle sollten dieser Strategie die Rote Karte zeigen — indem wir doch zur Wahl gehen. Seite 1

 

OZ

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Schwerin
Grund zum Lächeln: Angela Merkel rangiert in der Beliebtheitsskala ganz oben.

OZ-Umfrage vor Bundestagswahl: Mehr als ein Viertel der Bürger in MV misstraut der Politik. Könnte der Nordosten direkt darüber abstimmen, wäre die alte Kanzlerin auch die neue.

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