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Kommentar Miese Masche
Mehr Meinung Kommentar Miese Masche
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00:00 19.04.2013

Wie kann man nur so leichtgläubig sein, mag mancher ungläubig fragen. Die unzähligen Meldungen von geprellten Senioren, die Dieben auf den Leim gehen und so Hunderte Euro verlieren, werden mit abschätzigem Kopfschütteln kommentiert. Vom Enkeltrick bis zum dubiosen Gewinnanschreiben — die miesen Maschen sollten doch nun wirklich bekannt sein. Wer da noch drauf reinfällt, ist selber schuld.

Oder etwa nicht?

Es heißt, der Zweifel sei der Weisheit Anfang. Aber bedeutet das auch, dass man niemandem mehr trauen darf? Es scheint fast so — wenn sich selbst ein vermeintliches Familienmitglied als Abzocker entpuppt. Solche Betrugsfälle sollten betroffen machen, nicht zynisch.

Das Vertrauen anderer Menschen derart auszunutzen, ist schändlich. Und es hat Folgen: Die Gauner bringen ihre Opfer nicht nur um ihr Geld, sondern auch um das Vertrauen in ihre Mitmenschen. Die Zahl derer, die Betrug an jeder Ecke wittern, hinter jedem neuen Gesicht eine List vermuten, wird zunehmen. Vertrauensvorschuss ade. Seite 5

OZ

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